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Strohschweine Weidelandrind

Strohschweine und Weidelandrinder

Nachhaltigkeit und Tierwohl sind Themen, welche die Landmetzgerei Strobel schon Zeit ihres Bestehens beschäftigen und Grundlage für unsere Ethik und Philosophie sind.

Gerade bei der Schweinehaltung war das Tierwohl in der Politik und in der Gesellschaft nur ein Randthema , so das wir uns genötigt sahen, hier selbst das Heft in die Hand zu nehmen. So gründeten wir 2015 zusammen mit dem Veterinär Dr. Hermann Meiler die „Initiative Strohschwein“ mit dem Ziel mittelfristig die Schweinehaltung in Bayern und Deutschland weg vom Betonspaltenboden wieder hin zur Haltung auf Stroh, idealerweise mit Auslauf ins Freie zu bringen.

Zusammen mit unseren Landwirten haben wir Kriterien entwickelt, wie die Haltung der Tiere sein soll und, ganz wichtig, wie die Bezahlung der Landwirte geregelt wird. Denn klar ist: Die Mehrarbeit muss auch bezahlt werden. Diese Engagement soll natürlich nicht nur uns zugute kommen , sondern alle Landwirte und Metzger anregen, dieses Thema aufzugreifen und somit eine Änderung auch in der Politik und den Verbänden herbeizuführen.

Aus diesem Grund gründeten wir die „Interessengemeinschaft bayerisches Strohschwein“, einen bayernweiten Netzwerkverein, dessen 1.Vorsitzender ich bin.
Wenn sie mehr über unsere Arbeit im Verein erfahren wollen besuchen sie und auf
www.ig-bayerisches-strohschwein.de

Strohschweine

Seit Januar 2015 verkauft und verarbeitet die Landmetzgerei Strobel nur noch Fleisch von Schweinen, die auf Stroh gehalten werden. Diese Form der Aufzucht ist besonders artgerecht. Dadurch wird das natürliche Instinktverhalten der Schweine geweckt, insbesondere das Wühlen, sich aneinander kuscheln und die angeborene Neugierde.

Ein weiterer, wichtiger Pluspunkt ist das sichere Bewegen auf Stroh, bei dem Verletzungen wie Sehnenscheiden- und Schleimbeutelentzündungen nahezu nicht mehr vorkommen und die Schweine schmerzfrei aufwachsen können. In Verbindung mit einer durch einer von uns gewollten verlängerten Mastdauer bildet sich die Muskulatur sehr gut aus. Der Kunde wiederum profitiert von der gesunden und nachhaltigen Premium-Qualität des Fleisches, welches mit gutem Gewissen verzehrt werden kann.

Dieses Konzept der Strohschweine kann aber nur funktionieren, wenn auch der Landwirt für seinen Mehraufwand ausreichend entschädigt wird. Dazu garantieren wir einen festen Aufschlag auf den Spitzenpreis/kg Lebendgewicht ohne Abzüge durch Klassifizierung und Mehrgewicht.

Wir wollen damit die traditionelle Partnerschaft Landwirt-Metzger-Kunde fördern und sehen darin auch eine Chance zur Erhaltung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft unserer Heimat. Wenn Sie als Kunde dieses Projekt annehmen und es Schule macht, kann eine Trendwende in der Schweinehaltung herbeigeführt werden.

Wir bieten auch in regelmäßigen Abständen Touren zu den beteiligten Landwirten an, bei dem Sie als Kunde einen Einblick in die Schweinehaltung vor Ort gewinnen können.

Aktuelle Informationen und Termine auch unter www.facebook.de/strohschweine

Weidelandrinder

Auch bei den Rindern achten wir genauso auf die Haltung der Tiere. Hier hat sich im Gegensatz zu den Schweine in den letzten Jahren schon viel getan. Die Anbindehaltung ist größtenteils verschwunden und durch offene Laufställe oder auch Weidehaltung ersetzt worden. Und gerade die Weidehaltung möchten wir immer stärker forcieren. Dazu sind wir auch Mitglied in der „Weidewelt Frankenwald“ und halten uns selbst eine kleine Mutterkuh-Herde mit Fränkischen Gelbvieh, eine Arche-Rasse mit sehr guter Fleischqualität.